Mitarbeiterseite Arbeitsrechtliche Kommission
Deutscher Caritasverband

Der Dienstgeber hat den Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass für die Höhergruppierung ein Antrag erforderlich ist. Ferner muss der Dienstgeber den Mitarbeiter auf die einjährige Ausschlussfrist für diesen Antrag hinweisen.

Der Dienstgeber sollte dem Mitarbeiter mitteilen bzw. hat auf Nachfrage des Mitarbeiters mitzuteilen, in welcher Entgeltgruppe er derzeit eingruppiert ist, welche Stufenlaufzeit bislang zurückgelegt wurde und wann der nächste Stufenaufstieg erfolgen würde.

Der Dienstgeber ist nicht verpflichtet, den Mitarbeiter zu beraten, ob ein Höhergruppierungsantrag gestellt werden sollte oder nicht. Das muss der einzelne Mitarbeiter selbst beurteilen.

Die MAV kann ihrerseits die Mitarbeiter über die Möglichkeit der Höhergruppierung aufgrund der neuen Entgeltordnung, der Antragserfordernis sowie der Jahresfrist im Allgemeinen informieren. Im Einzelfall kann sie so den Mitarbeiter unterstützen. Die Entscheidung liegt aber letztendlich beim Mitarbeiter selbst. Hier spielen verschiedene Faktoren wie z.B. die individuelle Situation eine Rolle. 

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