FAQ_AVR-Refom
 26. Jan. 2026

Für Mitarbeiter nach den Anlagen 2, 2d, 2e AVR gibt es weiterhin den AZV-Tag. Allerdings gilt hier eine zeitliche Befristung (2027 bis 2035). Außerdem fällt ab dem Stichtag der Überleitung in die Entgeltordnung der Anspruch weg.

Mitarbeiter, die nach dem Anhang Entgeltordnung eingruppiert sind, haben keinen Anspruch auf den AZV-Tag. 

Das heißt: Für die Kalenderjahre 2027 bis einschließlich 2035 besteht der Anspruch auf den AZV-Tag, § 13 Teil II. des Anhangs Überleitung. Stellt der Mitarbeiter den Antrag auf Überleitung, entfällt ab dem Stichtag der Überleitung in die Entgeltordnung der AZV-Tag.

Stand: 12.11.2025

 FAQ_AVR-Refom
 26. Jan. 2026

Ja, es wird Schulungen hierzu geben. Für die Schulungen der Mitarbeitervertretungen sind die DiAGen zuständig, die entsprechende Schulungen anbieten werden.

Stand: 12.11.2025

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 26. Jan. 2026

Die Arbeitsbedingungen bei der Caritas sind deutlich vergleichbarer geworden zu denen im Öffentlichen Dienst. Die AVR ab 2027 orientieren sich noch stärker am TVöD.

Es gibt jedoch auch weiterhin Unterschiede z. B. bei der Entgeltfortzahlung, der Anzeige und Nachweispflichten im Krankheitsfall, der Jubiläumszuwendung, bei den Regelungen für Auszubildende in praxisintegrierten dualen Studiengängen, bei den Regelungen im Anhang Überleitung.

Stand: 12.11.2025

 FAQ_AVR-Refom
 26. Jan. 2026

Nein, für alle Mitarbeitenden der Caritas gelten ab dem 1. Januar 2027 neue "Allgemeine Vertragsrichtlinien" (kurz: AVR). Die neuen AVR sind neu strukturiert und haben allgemeine, für alle gültige Regeln wie z.B. zur Arbeitszeit oder zum Urlaub.

Aber für Mitarbeitende der AVR-Anlage 2, 2d und 2e der AVR ergeben sich die meisten Änderungen. Siehe dazu die speziellen FAQ-Fragen für diese Mitarbeiter!

Stand: 12.11.2025

 FAQ_AVR-Refom
 26. Jan. 2026

Der Mitarbeiterseite war es in den Verhandlungen wichtig, dass kein Mitarbeitender, insbesondere in den unteren Lohngruppen, durch die neue AVR schlechter gestellt wird. Aus diesem Grund verlief der Prozess zum Teil sehr schwierig und langwierig.

Zudem ruhten die Verhandlungen während aktiver Tarifrunden, um das eine oder andere nicht miteinander zu vermischen. Dies alles, verbunden mit der notwendigen Sorgfalt, sorgte dann für den langen Zeitraum, über den sich die Verhandlungen hinzogen.

Stand: 12.11.2025