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Deutscher Caritasverband

ak.mas fordert Übernahme des TVöD auch für den Rettungsdienst

Das Angebot der ak.mas beinhaltete eine bis zur Einführung der neuen Entgeltordnung für alle Mitarbeiter der Caritas gültige Übergangslösung. Die Eingruppierung des seit 2014 existierenden, neuen Berufsbildes Notfallsanitäter war ebenso Bestandteil wie verschiedene Zulagen für Qualifikationen und Leistungen. Damit hätten alle Mitarbeiter im Rettungsdienst eine Aufwertung erfahren.

Thomas Rühl, Sprecher der ak.mas:

"Wir wollen, dass Verbesserungen bei allen Mitarbeitern im Rettungsdienst ankommen. Und das ist am besten mit einheitlichen Lösungen zu erreichen, die im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes enthalten sind. Berufsbilder haben sich verändert, die Anforderungen sind gestiegen. Wir müssen uns im Interesse der Beschäftigten dafür einsetzen, dass die Entlohnung den Qualifikationen und den Leistungen stärker gerecht wird. Unsere tariflichen Regelungen dürfen den Veränderungen nicht hinterher hinken!"

Die Arbeitgeberseite hat in Köln die Verhandlungen über den von der Mitarbeiterseite erarbeiteten Kompromissvorschlag abgebrochen, so dass keine Lösung mehr möglich war. Das Thema ist nun in den Vermittlungsausschuss überwiesen.

Die neue Berufsbezeichnung des Notfallsanitäters wurde Anfang 2014 in Deutschland eingeführt und hat die bisherigen Rettungsassistenten abgelöst. Die Richtlinien für Arbeitsverträge (AVR) des Deutschen Caritasverbandes bilden diese Veränderung noch nicht ab. Die Mitarbeiterseite (ak.mas) will die in den AVR der Caritas noch bestehenden Regelungslücken bei den Notfallsanitätern und Rettungsassistenten schließen.