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Deutscher Caritasverband

Der Master-Abschluss wird in den EG 13 bis 15 der Anlagen 31 bzw. 32 AVR (Anhang A) abgebildet. Vorausgesetzt wird hier die abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung. Das heißt:

  • Studium beendet mit 1. Staatsprüfung, Magisterprüfung, Diplomprüfung (an Universitäten, ...) oder Masterprüfung (sofern akkreditiert)
  • Für den Abschluss ist Regelstudienzeit von mindestens 8 Semestern – ohne etwaige Praxissemester, Prüfungssemester oder Ähnliches – vorgeschrieben
  • Bachelorstudiengang erfüllt diese Voraussetzungen auch dann nicht, wenn mehr als 6 Semester für den Abschluss vorgeschrieben sind
  • Gleichstellung von Abschlüssen an einer ausländischen Hochschule, wenn durch die zuständige staatliche Anerkennungsstelle als dem deutschen Hochschulabschluss gleichwertig anerkannt.

Die EG 13 ist die Mindest-Eingruppierung (bei Vorliegen der Voraussetzungen). Die EG 14 bis 15 heben sich durch zusätzliche besondere Anforderungen (sogenannte Heraushebungsmerkmale) aus der EG 13 heraus. In den Heraushebungsmerkmalen wird darauf abgestellt, dass sich die auszuübende Tätigkeit aus der niedrigeren Entgeltgruppe heraus hebt.

Es muss jeweils die entsprechende Tätigkeit vorliegen:

> Eine Tätigkeit mit akademischem Zuschnitt. Darunter fallen Tätigkeiten mit fachlichem Bezug zur jeweiligen wissenschaftlichen Hochschulbildung, d.h. (unmittelbarer) Bezug der Tätigkeit zur konkreten Fachdisziplin.

> Der Aufgabenkreis kann überhaupt erst mit vorhandener Hochschulbildung bewältigt werden. Das liegt insbesondere vor, wenn

  • umfangreich, systematisch geordnetes sowie beherrschtes Wissen/Können zur Anwendung kommt

  • die Tätigkeit von wissenschaftlichen Anwendungsmethoden getragen ist (z.B. Zusammenhänge erkennen, Analysen und Ableitungen erarbeiten). 

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