Mitarbeiterseite Arbeitsrechtliche Kommission
Deutscher Caritasverband

Von Arbeit muss man leben und eine Familie aufbauen und ernähren können. Geringe Einkommen führen aber dazu, dass Beschäftigte trotz Arbeit arm bleiben. Diese Armut der Eltern bedeutet zwangsläufig Kinderarmut und verschlechtert nachweislich deren Zunkunftschancen.

Auch befristete Beschäftigungsverhältnisse bedeuten für die Menschen ein hohes Risiko: Wer wiederkehrende Phasen von Arbeitslosigkeit erlebt und im Verlauf seines Berufslebens geringere Einkommen erzielt, ist im Alter stärker von Armut betroffen. Flexibilität darf keine Einbahnstraße zulasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und ihrer Familien und keine Umgehung des Kündigungsschutzes sein.

Die Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission (ak.mas) der Caritas fordert daher die neue Bundesregierung dazu auf, die Möglichkeit sachgrundloser Befristung abzuschaffen und für eine Überwindung prekärer Arbeitsverhältnisse zu sorgen.

Denn: Menschen brauchen Sicherheit und Zuversicht. Das ist mehr als eine Frage der Gerechtigkeit – es ist essentiell für die Stabilität und den Frieden in unserer Gesellschaft.

Hintergrund:

Am Montag, 30.10.2017, finden die Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zum Themenpaket Arbeit, Rente, Gesundheit, Pflege, Soziales statt.

Über die ak.mas:

Die Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission (ak.mas) des Deutschen Caritasverbandes e.V. gestaltet als Interessenvertretung der Mitarbeitenden auf dem „Dritten Weg“ gemeinsam mit den Dienstgebern der katholischen Kirche die Tarifentwicklung und das Arbeitsrecht für die über 600.000 Beschäftigten in rund 24.000 Einrichtungen der Caritas in Deutschland.

Pressekontakt

Torsten Böhmer

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 1516 5851 511