Die Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas fordert in der anstehenden Tarifrunde für die bundesweit über 30.000 Ärztinnen und Ärzte der zur Caritas gehörenden Kliniken 8,5 Prozent mehr Gehalt.

Neben der Gehaltssteigerung sollen Bereitschaftsdienste besser und leistungsgerechter vergütet und die Pauschalen für die Rufbereitschaft, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, angehoben werden.

Wie in vergangenen Tarifrunden ist die Reduzierung der Arbeitsbelastung und damit der Gesundheitsschutz ein weiterer Schwerpunkt:

Die Arbeit außerhalb eines Korridors zwischen 7:30 Uhr und 18:00 Uhr soll durch Randzeitenzuschläge verteuert und verlässlich wie auch verbindlich geplant werden.

Oliver Hölters, Sprecher der Caritas Mitarbeiterseite:

„Die hohe Arbeitsbelastung und ungesunde, lange Schichtarbeit dürfen wir nicht als Selbstverständlichkeit abtun. Das müssen wir weiter reduzieren, und wenn es nicht anders geht, auch teurer machen! Unsere Forderungen für die Ärztinnen und Ärzte sind darauf eine gute Antwort und sie sind leistungsgerecht.“

Die Caritas Mitarbeiterseite schließt sich damit den Forderungen des Marburger Bunds an, der im Juni bereits Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern (VKA) aufgenommen hat.

In der zurückliegenden Tarifrunde 2023 stiegen die Gehälter für Ärztinnen und Ärzte in zwei Schritten um 4,8 und 4,0 Prozent.

 

Torsten Böhmer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Oliver Hölters
Sprecher der Mitarbeiterseite
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ak.mas Tarif Info Ärzte Juli 2024

plus 8,5 Prozent -- Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft -- Randzeitenzuschläge
PDF | 74.34 KB | 27. Jun, 2024